ESG als Finanzierungshindernis? "Niemand muss heute schon perfekt sein"

Shownotes

ESG klingt für viele Unternehmer erst einmal nach Berichtspflichten, Zusatzkosten und neuen Datenbergen. Doch was bedeuten Nachhaltigkeits-Kriterien tatsächlich für den Mittelstand – vor allem bei der Finanzierung? Drohen tatsächlich höhere Zinsen? Darüber diskutieren Frederik Schröder, Vorstand der Sparkasse Harburg-Buxtehude, implantcast-Chef Jens Saß und Stefan Babis, Leiter der Stadtwerke Buxtehude.

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Transkript anzeigen

00:00:07:

00:00:24: Ja, hallo und herzlich willkommen zu dieser Ausgabe des Business Talk.

00:00:27: Mein Name ist Tobias Pusch.

00:00:29: ich bin der Host und mit meiner Firma Wortlieferant der Produzent dieses Podcasts.

00:00:34: heute reden wir über drei Buchstaben, die viele Flatschen gar nicht mehr hören können.

00:00:39: Gleichwohl sind sie total wichtig vor allem in diesem neuen Kontext.

00:00:44: Es geht um die Buchstabe ESG Anders auch bekannt als Nachhaltigkeitskretierin.

00:00:50: Wofür steht ESG?

00:00:52: Das ist Englisch Environmental Social and Governance.

00:00:55: das sind so die drei Dimensionen von Nachhaltigkeit also Umwelt Soziales und Unternehmensführung.

00:01:00: Und hier tut sich seit einiger Zeit etwas Neues und zwar jetzt darum dass Banken aufgrund regulatorischer Vorgaben, vor der Finanzierung von Unternehmen prüfen müssen wie diese im Bereich ESG oder auch Nachhaltigkeit aufgestellt sind.

00:01:15: Und darüber reden jetzt miteinander Frederik Schröder das ist der Vorstand der Sparkasabok-Buchs zu Hude Jens Sass Geschäftsführer einer Gesellschaft des Implantateherstellers in ImplantCast und Stefan Barbies Geschäftsführer der Stadtwerke Bux

00:01:29: du Hude.

00:01:30: Wie ist es denn eigentlich?

00:01:31: Wie läuft das ab?

00:01:32: wenn eine Bank ins Haus kommt weil sie mit einem mal sprechen möchte über das Thema Finanzierung, dann ist es so dass auf jeden Fall ESG-Kriterien auf den Tisch kommen.

00:01:42: Bedeutet das jetzt aber, dass Unternehmen zum Beispiel einen höheren Zins zahlen müssen wenn Sie beim Thema ESG nicht besonders gut aufgestellt sind?

00:01:51: So viel soll ich schon mal verraten.

00:01:53: Alamismus ist hier Fehler am Platz.

00:01:54: gleichwohl müssen Unternehmen hierauf natürlich vorbereitet sein.

00:01:58: Sie müssen Antworten haben.

00:01:59: Aber in unserem Podcast kommt auch raus.

00:02:02: Das klingt alles vielleicht ein bisschen komplizierter als es ist.

00:02:05: Viele der Daten liegen nämlich eigentlich schon vor, vielleicht gar nicht weil man Nachhaltigkeitsbericht geschrieben hat sondern in anderen Kontexten und Frederik Schröder sagt das am Ende ganz schön.

00:02:14: Es ist eigentlich ein Weg dem man jetzt miteinander geht einem Prozess auch ein gemeinsames Lernen Und einen Punkt den ich noch sehr spannend finde als Ergebnis dieses Gesprächs Wenn man in seinem Unternehmen darauf achtet ESG-Kriterien einzuhalten, dann macht das das Unternehmen auch besser und zukunftssicher.

00:02:33: Klingt jetzt erstmal so ein bisschen komisch man empfindet ja eher so eine bürokratische Last vielleicht aber Das wird sehr fein rausgearbeitet wie dass am ende auch darauf einzahlt das unternehmen besser zu führen.

00:02:46: Ganz im ende gibt es noch ein paar tipps wenn man ganz leicht in das thema starten kann Wie man sich vielleicht auf vorbereiten kann auf das nächste gespräch mit der bank.

00:02:51: also Es ist das Thema nachhaltigkeit dass wir alle schon denken vollständig zu kennen und das uns manchmal auch nervt, aber hier in einem komplett neuen Kontext sollte jeder hören der Verantwortung in einem Unternehmen hat.

00:03:04: Ich wünsche viel Spaß!

00:03:10: Herr Schröder.

00:03:12: Thema ESG.

00:03:13: ich weiß nicht ob sie Leute noch hören können es ist ja ein bisschen naja ausgelutscht ist vielleicht despektierlich aber es ist viel besprochen viel gehört.

00:03:23: trotzdem würde ich mit ihnen gerne nochmal ganz kurz darauf eingehen was sich hinter den drei Buchstaben verbirgt.

00:03:28: Denn es sind ja drei Dimensionen, wir reden ja nicht nur von Ökologie.

00:03:31: Genau, auf der Saison wenn wir Benachhaltigkeit sprechen denken wir an Ökologie und dafür steht tatsächlich auch E also das Thema Umwelt, Klima, Energie, CO-Zweierabdruck.

00:03:41: Das Thema Nachhaltigkeit ist aber größer.

00:03:42: Es geht auch um soziale Aspekte.

00:03:44: Also wie gehe ich mit Mitarbeitern um?

00:03:46: Wir sind Arbeitsbedingungen.

00:03:47: Was ist die gesellschaftliche Verantwortung eines Unternehmens?

00:03:51: Es geht aber auch um das Thema Governance, also gute verantwortungsvolle Unternehmensführung.

00:03:56: Also wie sieht es aus mit Compliance-Strukturen, Kontrollstrukturen und eben der Umgang mit weiteren Unternehemsrisiken?

00:04:03: Wir haben das Gefühl als S und das G, also Social and Governance fallen oft ja so ein bisschen hinten rüber.

00:04:08: Aber in letzter Zeit ja irgendwie auch fast das Gesamthema.

00:04:11: man hat so das Gefühl dass wir als deutsche oder vielleicht auch europäische Wirtschaft derzeit andere Probleme haben als jetzt ESG voranzutreiben.

00:04:20: Gleichwohl, auch wenn man das Gefühl hat dass Thema wird in der Wirtschaft gerade ein bisschen oder Rückgrand ist in den Hintergrund, es ist für Banken ja aktueller denn je!

00:04:29: Wieso ist das bei Ihnen gerade noch so ein ganz heißes Ding?

00:04:32: Ich glaube mal muss ein Stück weit unterscheiden zwischen dem was insgesamt mit dem Thema Nachhaltiger dann öffentliche Diskussion passiert Denn da ist ja seit dem Amtsantritt von Donald Trump durchaus eher eine Stagnation, also in dieser langfristigen Entwicklung eher eine Delle zu sehen.

00:04:47: Beim Thema Bankenregulierung ist es aber tatsächlich so dass es ungebrochen weitergeht.

00:04:52: Also die Bankenaufsicht hat sich das Thema Nachhaltigkeit sehr intensiv auf die Fahne geschrieben und da geht's jetzt gemeinsam darum eben auf den Weg zu gehen und zu schauen wie man Nachhaltigkeits auch in Kreditinstituten umsetzen kann und damit eben auch bei den Kunden der Kredit-Institute.

00:05:09: Das wollen wir gleich noch ein bisschen vertiefen oder nicht nur ein bisschen, sondern sehr vertiefend.

00:05:13: Bevor wir loslegen würde mich nämlich interessieren Herr Sass wenn Sie an das Thema ESG denken was haben sie dann für Gefühle?

00:05:20: ist es bei Ihnen mittlerweile tief integriert im Unternehmen?

00:05:23: Oder denken Sie eher so ah okay alles klar Bürokratie Papierkram Sachen um die ich mich kümmern muss obwohl sie nicht zum Kerngeschäft gehören?

00:05:32: Also wir haben sehr viel gemacht in dem Bereich, in den letzten Jahren.

00:05:37: Was auch sich positiv aus Unternehmen ausgewirkt hat.

00:05:40: Das größte Problem was wir beim Thema ESG haben ist das bei einigen Dingen wieder die Bürokratie so brutal zugeschlagen hat dass man eine gute Idee leider ins Gegenteil umkehrt.

00:05:55: Mein Beispiel ist immer die doppelte Wesentlichkeitsanalyse wo ich ... wie ihr zum Beispiel Gedanken machen muss.

00:06:02: Da ist ja auch eine Frage, zum Beispiel Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau... da kann ich hier für das Unternehmen Implantcast sprechen!

00:06:09: Da kann ich Aussagen tätigen aber das soll ich aus Sicht des Kunden machen.

00:06:14: Und wir haben aber, wir verkaufen auch in die Vereinigten Arabischen Emirate Was soll ich da denn reinschreiben?

00:06:20: Die haben ein ganz anderes Weltbild, ne andere Sache.

00:06:23: oder Umweltschutz.

00:06:24: aus Sicht der Natur Den Baum ist es auch egal ob z.B.

00:06:29: Ihnen jemand mit Mindestlohn um Haut oder einer, der das für ein Euro die Stunde macht wenn er ungefallen ist und sonst ist.

00:06:35: also da merkt man teilweise dass da Technokraten am Werke sind, die sicherlich die besten Absichten haben.

00:06:42: aber das was sie damit teilweise so umgesetzt haben ist ein Monstrom.

00:06:45: Das kann man überhaupt nicht bändigen.

00:06:47: beziehungsweise wenn man es bändig will muss man sehr pragmatisch vorgehen Und das finde ich unheimlich schade weil wir Wenn man sieht, wir haben PVV-Sagen gemacht, Graskartons, Elektroautos als Standard.

00:06:59: Wir haben so viele Dinge gemacht die ganze Belegschaft hat mitgearbeitet alle sind auch dafür begeistert und dann nimmt man ein bisschen den Wind aus den Segeln in dem man irgendwelchen bürokratischen Hemmnisse aufbaut das Ergebnis nicht um einen Punkt weiterbringen sondern nur das Ergebnis schwerer machen es zu erreichen und ein bisschen die Motivation nehmen.

00:07:20: Und da wünsche ich mir einfach, dass man das ein bisschen pragmatischer macht.

00:07:23: Ich finde's auch schlimm, dass jetzt alles wieder zurückgedreht wird!

00:07:26: Für eine langfristige Unternehmensplanung muss man auch längerfristig planen.

00:07:30: Eine Pifonanlage, da kennt der Babis sich besser aus als ich, die rechnet sich halt nicht in sechs Wochen und wenn ich alle paar Monate in die Richtung gehe dann kommt er nur zickzack.

00:07:40: also ich lese den ganzen Kram gar nicht mehr, ich beschäftige mich nicht mehr.

00:07:44: Ich sage mal, wenn irgendwie wieder ne Sau durchs Dorf getreten wird warten wir erstmal ab und in sechs wochen gucken wir uns an ob das überhaupt noch Bestand hat.

00:07:52: Das ist ein riesen Problem im Moment, dass wir als Unternehmer keine Kontinuität haben in Entscheidungen und

00:08:02: so wird es dann halt auch doch zum Monster oder eher zu einem Stürffaktor vielleicht was eigentlich ja vielleicht gut ist und das man eigentlich auch umarmen würde als Thema.

00:08:09: aber es wird am schwergemacht.

00:08:11: Es wird uns schwer gemacht und wir machen freiwillige Berichte schon, haben wir schon vorher gemacht aus Überzeugung und nicht Auspflicht.

00:08:19: Da müssen wir halt daran arbeiten bei der ganzen Sache.

00:08:21: Und da muss die Politik eben auch sehen, dass man vielleicht Leute mit einem Wort nimmt, die einen gewissen Praxisbezug haben und nicht direkt von einer Uni-Nachhaltigkeit studiert haben...

00:08:30: Für manche Themenfelder!

00:08:32: Das

00:08:33: gilt für ganz viele Themen in Europa.

00:08:36: Aber wie ist das bei Ihnen Thema Nachhaltigkeit?

00:08:39: Sie sind damit ja auch auf ganz besondere Weise konfrontiert nämlich an, auch schon sehr lange denke ich, zentral.

00:08:47: Wie ist so ihr Gefühl, wenn Sie das Wort hören?

00:08:50: Kriegen sie sofort Pickel oder können sich auch noch lächeln.

00:08:53: Kein Zweifel!

00:08:54: Ich kann tatsächlich noch lecheln, weil ich auch große Chancen in dem gesamten Komplex sehe und nachhaltig kalte Bedeutung, der eben über einen sehr langen Zeitraum letztendlich auch die Geschäftspolitik anpasst.

00:09:02: und wir als Energieversorger haben letztendling auch nur Vorbildfunktion, letztendlings in der Gesellschaft oder auch hier vor Ort, dass wir sind ja diejenigen, die die Energie, wenn er letztendlig umsetzen, wenn irgendwo in Berlin oder irgendwo die Gesetze und die Vorgaben gemacht werden dann sind es ja im Regelfall entweder Investoren Ja, ja.

00:09:17: die Wartgesellschaften, aber immer viele Stadtwerke, die dann vor Ort dann die Energiewende anpacken oder die Energie- und Wärmebände setzen hier um.

00:09:23: Und das Thema Nachhaltigkeit beschäftigt uns jeden Tag.

00:09:26: Natürlich ist der Begriff in der Öffentlichkeit – viele können den Begriff nicht mehr hören.

00:09:30: Aber ich finde es super wichtig!

00:09:31: Wir sind ja letztendlich aufgrund unserer Größe auch wenn wir eigentlich in der CSRD Berichterstattung hier drinnen gewesen.

00:09:35: Jetzt haben wir uns auch entschieden für den Weg gegen freiwillige Berichterstattungen also VSME Standard weil wir das Thema wichtig finden und eben nicht jetzt aufgeben wollen obwohl die Gesetzeslage sich ständig ändert und die Vorgaben sich permanent ändern.

00:09:47: Wir gehen auch absolut konform mit den Werten über das ESG-System, weil das genau die Themen sind und man hat ja auch eine Interesse.

00:09:54: Das ganze Unternehmen letztendlich nicht nur nachhaltig ist ja nur ein Schlagwort, da hängt viel mehr hinter.

00:09:59: Dass Unternehmen bis zukunftssicher aufgestellt werden.

00:10:01: Die Arbeitgebermarke, die Mitarbeiter müssen mitgenommen werden in die neue Welt, auf die Reise, sag ich mal.

00:10:06: Da hängt soviel mehr dran als nur diesen Begriff Nachhaltigkeit immer jetzt enganer vom Tod zu reiten.

00:10:11: Aber gerade bei einem Energiefaranten denke Es ist für sie unheimlich schwer, den Schalter umzulegen.

00:10:17: Zumindest geht es ja nicht von gleich auf jetzt sondern bei ihnen ist das ein sehr langes Projekt.

00:10:22: Also es ist eine

00:10:22: sehr lange Prozess bei uns da aber auch schon jetzt.

00:10:25: Sieben, acht, neun Jahre.

00:10:26: Das macht man ja nie von heute auf morgen und sagt jetzt machen wir neue Strategie oder es gibt eine Unternehmensstrategie.

00:10:30: Wollen wir hin?

00:10:31: Es gibt ein Leitbild.

00:10:32: was sind die prägenden Werte?

00:10:33: wie wollen wir uns entwickeln als Unternehmen?

00:10:36: Stichwort Ökologie-Nachhaltigkeit.

00:10:37: Wir haben sehr viel gemacht im Nebenbereich, haben Unternehmen gegründet zum Beispiel mit einem befreundeten Stadtwerk, Energiedienstleister auf die Beine gestellt, also bauen selber auch PV-Anlagen im privaten Bereich und den Werbebereich.

00:10:47: Bauen eben die Mobilitätslösungen – wir haben jetzt Stadtwerke Buchstuhl der Neuerbare Energienholing quasi gegründet – sieht denn da verschiedene Projekte an dem Bereich einer neuerbaren Energien.

00:10:56: das alles in der riesen Chance und Möglichkeiten?

00:10:59: Man muss sie einfach nur nutzen und das Unternehmen auf diese zukünftige Rolle im Prinzip dann dann auch einstellen.

00:11:04: Sie haben auch beide Herr Sass und Herr Wabis wirklich sehr ambitionierte Projekten über, die wir gleich ja noch reden wollen finde ich stark, was hier in der Region so da abgeht in diese Richtung.

00:11:15: Da sieht man auch das es mehr ist als nur so ein proformer Ding sondern dass sie da auch wirklich hinterstehen.

00:11:20: aber Herr Schröder jetzt einmal an Sie ja ich habe das Gefühl die sind so bisschen der Mittler.

00:11:25: Sie müssen jetzt bei Ihren Kunden das Thema ISG bei allen Gesprächen immer mit auf die Tagesordnung bringen weil die Banken auf sich das so möchte.

00:11:36: können Sie ja mal kurz erklären was das ist also unter welchen Vorgaben Sie da stehen?

00:11:42: Also tatsächlich ist der regulatorische Rahmen noch recht bald gefasst, die auf sich dacht.

00:11:48: dass sich Kreditinstitute mit den Nachhaltigkeitsrisiken beschäftigen müssen, gibt aber noch relativ großen Freiraum in welcher Form man das Ganze

00:11:55: macht.

00:11:57: Wir gehen so vor, dass wir ein ESG Scoring durchführen und dass wir praktisch unter den drei unterschiedlichen Kriterien der Nachhaltigkeit mit den Unternehmen drüber sprechen.

00:12:06: Das ist ein Thema wenn sie ins Gespräch kommen.

00:12:09: Sie werden zwar nicht vom Hof gejagt Aber Begeisterungsstürme ernten sie dafür nicht.

00:12:13: Es ist aber so, dass oftmals hinten raus die Unternehmer doch erstaunt sind.

00:12:18: Wie will sie heute schon machen, was positiv auf das Thema Nachhaltigkeit angerechnet wird?

00:12:22: Weil es natürlich zum einen gerade bei vielen mittelständischen Unternehmen, die wir eben in unserem Kundenstamm haben, praktisch zur DNA der Unternehmen gehört, nachhaltig zu handeln und sozusagen ganz automatisch nachhaltigt schon vorgehen.

00:12:34: Die merken

00:12:34: das gar nicht, dass sie nachhaltiger sind quasi.

00:12:36: Sie sind einfach gut in dem, was sie heute auch schon machen!

00:12:39: Das ist ein Thema des Lieferketten-Sorgfaltspflichtgesetzes da ein anderes.

00:12:44: Da werden schon viele Daten erhoben, das kommt hier natürlich ein Stück weit dann auch zugute.

00:12:50: Und letztlich geht es heute noch gar nicht darum... wirklich quantitativ zu schauen, sondern oftmals geht es auch darum qualitativ.

00:12:58: Also hat man ein Thema Nachhaltigkeitsrisiko für sich überhaupt identifiziert und weiß man damit umzugehen?

00:13:04: Und wie steht man noch relativ zur Branche?

00:13:06: Ich habe gesagt heute sicherlich ist das eine Entwicklung da geht's aber einfach darum einfach mal zu beginnen und jetzt in das Thema reinzustarten wenn es noch nicht perfekt ist.

00:13:17: Was für Sachen fragen Sie denn ab?

00:13:18: zum einen was für Themen Welche Themen sollte man sich vorbereiten, wenn sie zu

00:13:24: Besuch kommen?

00:13:25: Und was sind so Bereiche wo Sie denken hey da ist unser Mittelstand eigentlich schon total gut aufgestellt.

00:13:31: Also wir schauen uns schon den CO-Zweihabdruck an, den der Unternehmen hinterlässt.

00:13:35: Wir gucken auf einen Gender... pay gap.

00:13:37: Wir gucken aber auch, ob es Governance-Strukturen in Unternehmen gibt und das ist momentan alles noch auf einer sehr qualitativen Ebene.

00:13:47: Das heißt wir beginnen doch nicht zu quantifizieren mit harten Werten zu unterlegen sondern ich gerade schon ausführte es geht vor allem darum sich über die Risiken erst mal ein gewisses Bewusstsein und dann auch Steuerungsmechanismen anzuschauen.

00:14:03: Und wo sind unsere Unternehmen hier schon gut in der Region?

00:14:07: Ich glaube, die Unternehmen sind viel besser als sie sich selber einschätzen.

00:14:10: Das ist für mich der wichtigere Punkt.

00:14:12: Wir sind hier gut unterwegs und wir sind tatsächlich auch in der Region hier was das Thema Vergabe von sogenannten Transformationskrediten angeht.

00:14:20: Es sind speziell definierte Kredite bundesweit recht weit vorne im Vergleich.

00:14:28: Also ich habe das so verstanden dass Sie ja auch unter anderem prüfen, ob die Unternehmen eigentlich schon sensibilisiert sind für das Thema oder?

00:14:35: Also ob sie das mitdenken.

00:14:40: Genau und darum geht es auch!

00:14:41: Es geht gar nicht darum heute perfekt zu sein sondern es geht darum gemeinsam mit unseren Kunden auf diesen Weg zu gehen wie man eben das Thema Nachhaltigkeit stärker in den Unternehmen verankert und zwar in der kompletten Breite eben nicht nur ökologisch sondern auch soziale und ein guter Unternehmensführung.

00:14:58: Herr Babis, wie ist Ihnen das gegangen als Sie dann zum ersten Mal so ein Gespräch geführt haben?

00:15:03: Hat man da bisschen weiche Knie und weiß nicht was auf einen zukommt?

00:15:06: oder wie sind sie das angegangen.

00:15:08: Ja, in keinster Weise.

00:15:09: Für uns ist es ein Thema was über viele Jahre schon präsent ist, wo wir uns sehr intensiv mit beschäftigt haben.

00:15:15: auch gerade im Bereich Social oder eben Unternehmensführung haben wir das sehr intensif mit beschäftigen weil unsere Branchejahren einen massiven Umbruch ist seit Jahren und das zieht ja alle Strukturen nach sich also die Aufsichtsgremien.

00:15:24: wie gehe ich mit aufsichts Gremien um?

00:15:26: Wie vermittelte ich auch die neue Geschäftspolitik die neuen Herausforderungen und die unglaublich hohe Investitionen in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahr.

00:15:33: und da ist ganz normal dass wir uns auch mit Risiko-Managementen riesig neu eingeschätzt haben wir Risiken definiert haben, auch anders gegenüber den Aufsichtsgremien-Aufsichtsrat berichten.

00:15:43: Und da ist es ganz normal für uns die sind ja glaube ich top Vorwahl in dem Bereich, dann müssen wir das nicht verständigen und ... Okay

00:15:47: also ihr hattet jetzt halt schon Großzahler auf IS&G oder vor allem?

00:15:51: Ja

00:15:51: im Prinzip haben wir alles insofern weil wir die Dinge eh angepackt haben und organisiert haben und die Gespräche, die wir wieder mit den Geschäftskundenberatern hatten oder eben auch im Vorstand der Sparkasse ist glaube ich auf Augenhöhe in diesem Bereich, weil wir wissen worüber wir reden dann abgegeben und geliefert.

00:16:09: Und hatten da ein gutes Gefühl, haben auch gutes Feedback bekommen über unser Anstufung oder wie wir ins Geramt in dem Prozess stehen.

00:16:15: Wie war das bei Ihnen, Herr Sass?

00:16:17: Hatten Sie alle schon parat die Daten auf den falschen Fuß erwischt worden vielleicht?

00:16:22: Wir haben bei der ganzen Sache eine relativ große Führerschaft als Industrie gehabt was auch durch Kolleginnen und Kollegen im Unternehmen getrieben wurde Und auch durch andere Sachen.

00:16:31: Ich war an einer Veranstaltung teilgenommen, wo es um Beteiligungen ging und da hat jemand gesagt wenn ich mir überlege ob ich mich an einem Unternehmen beteilige und letztendlich ist ein Kredit ja auch nichts anderes eine Beteilligung dann haben sie festgestellt dass Sie bessere Ergebnisse haben ob die Beteiltigung sich lohnt oder nicht.

00:16:48: Wenn sie sich die Organisation des Unternehmens angucken spricht den Punkt G und S Fähreweise muss man sagen.

00:16:55: E ist nicht ganz so wichtig in dem Punkt gewesen Weil ein Unternehmen, was zwar noch gute Zahlen in der Bilanz hat.

00:17:03: Aber eine schlechte Organisation wird in einigen Jahren die schlechten Organisationen den guten Zahlen der Bilance aufkämpfen.

00:17:12: Da wird nicht mehr viel von überbleiben und deswegen ist es eben auch so wichtig dass man ESG nimmt und nicht nur bei E aufhört.

00:17:18: Bei E gibt ganz viele Dinge Die haben wir schon vorher gemacht.

00:17:22: Wir haben teure Rohstoffe und wenn ich teure Ruhstoffe habe, dann schmeiß' ich die nicht weg sondern recycel dich die.

00:17:28: Das hat mit.

00:17:29: Ja das kann ich jetzt.

00:17:31: Da ist etwas was wir schon immer gemacht haben wo ich jetzt sagen kann super wir sind eh Aber das bringt nichts.

00:17:36: Und dann Dann haben wir eben Andere Punkte.

00:17:41: da haben wir uns entschieden zum Beispiel dass wir mehr Strom selbst produzieren durch Solaranlagen.

00:17:46: Leider ist mein Windradprojekt nicht gelaufen aber Das habe ich nicht gemacht, das habe ich als meiner Position nicht unbedingt gemacht um nachhaltiger zu werden im Punkte CO-Zwei auszustoßen sondern auch nachhaltig zu werden.

00:18:02: Um Risiken vom Unternehmen abzunehmen.

00:18:04: wenn ich eine PV Anlage habe dann hab' ich einen festen Strompreis mit dem ich die nächsten Jahre rechnen kann und wenn ich Gas einkaufe dann kann sonst was passieren.

00:18:13: und wir dass hat die Ukraine Krise uns eingesagt Wir haben fast nur Strom als Energieträger.

00:18:23: Das macht es uns ein bisschen einfacher, aber natürlich ist es wichtig dass wir uns absichern und kalkulierbar werden um eben das Geschäftsmodell noch möglich lange erfolgreich aufzuhalten.

00:18:36: Das sind alles Entscheidungen.

00:18:37: Die kann ich alle bei E, S und G

00:18:39: abhaken.

00:18:43: Wenn ein Unternehmer einen Gesetz braucht um sich nachhaltiger zu verhalten dann wird der Unternehmer sowieso dauerhaft nicht überleben weil das muss in der DNA des Unternehmers sein dass er Maßnahmen ergreift und das Unternehmen längerfristig erfolgreich aufzustellen sind die drei Punkte.

00:19:04: Aber spannend, Sie sagen ja quasi gutes Unternehmertum gleich ESG also ist ja quasi Deckungsgleich.

00:19:09: höre ich daraus?

00:19:10: Ja natürlich!

00:19:11: Also wir sehen jetzt wenn man sich die Situation... Ich war in Frankreich im Urlaub da sieht man dann Waldbrände und sonst was.

00:19:17: alles fällt uns doch vor die Füße.

00:19:20: Und wenn man das Unternehmen ein bisschen größer nimmt nämlich die ganze Welt Dann muss doch immer irgendeiner den Fehler ausbaden für die Superauslöffeln Für Dinge die andere gemacht haben.

00:19:32: Wenn ich als Unternehmen bin, dann muss ich.

00:19:35: Wenn ich im Bereich ... wenn ich eine schlechte Organisation habe, dann werde ich nicht erfolgreich das Unternehmen weiterführen.

00:19:42: Wenn Ich soziale Ungerechtigkeiten im Unternehmen habe, Dann wird mir das irgendwann vor die Füße fallen.

00:19:47: Wenn mich meine Lieferketten nicht abgesichert haben, dann kann ich irgendwann nicht liefern und sagen den Kunden tut uns leid wir suchen uns einen der liefern kann.

00:19:55: Das sind alles Punkte die da verarbeitet werden, die ich grundsätzlich Als vernünftiger Unternehmer bearbeiten muss.

00:20:03: Herr Schröder, das sind jetzt natürlich zwei vorbildliche Kunden, nehm ich mal stark an die haben ihren Laden gut im Griff, die wissen Bescheid.

00:20:11: Ich kann mir vorstellen es ist aber auch nur, die gibt die Zürichner sagen so okay habe ich noch ein bisschen was zu tun?

00:20:17: Ich denke aber doch eigentlich dass sich dieser Aufwand auch lohnt weil durch das Erheben dieser Zahlen und Parameter versteht man noch am Ende des Tages auch sein Unternehmen viel besser.

00:20:25: und nur das was man versteht kann man ja am Ende dieses Tages auch steuern.

00:20:29: oder

00:20:29: Also korrekt, da stimme ich zuhundert Prozent zu.

00:20:32: Dass er letztlich auch genau das Wasser Sas gerade ausgeführt hat sich über die eigenen Risiken bewusst werden also sie zu identifizieren und dann vernünftig auch zu steuern Das macht eben ein Unternehmen resilienter nachhaltiger erfolgreicher Und damit ist es auch vollständig in dem Tresse der Unternehmer sich mit diesen Nachhaltigkeitsaspekten und Risiken zu beschäftigen.

00:20:56: Herr Sass hatte ja vorhin schon mal so drüber gesprochen, dass es manchmal ein bisschen schwierig ist die Bürokratie auch zu beherrschen, die da mitkommt.

00:21:03: Wie geht Ihnen das?

00:21:04: Haben Sie auch schon solche Erfahrungen gemacht, dass sie dachten als zumindest so vielleicht still und bei sich.

00:21:10: Wofür ich diese Zahl jetzt hier rausfinden muss.

00:21:13: er schließt sich mir... In diesem Augenblick noch nicht ganz.

00:21:16: Ich glaube, da haben Sie mir jetzt genau die richtige Frage gestellt.

00:21:18: Die Erfahrung machen wir alle täglich, dass wir das Gefühl haben, wer soll diesen ganzen Bürokratie-Irsin noch irgendwie bearbeiten?

00:21:24: Ist

00:21:25: das jemand, ne?

00:21:25: Das ist auch immer eine

00:21:26: große Frage!

00:21:27: Man muss dazu sagen unsere Branche ist natürlich... eigentlich total überreguliert.

00:21:30: Das ist wirklich in der Sparksewelt nicht ganz anders, aber unsere Bräume das eben sehr stark reguliert.

00:21:34: dadurch leiden sich ganz viele Berichte und Kennzahler die wir permanent abgeben müssen.

00:21:38: Man darf sich davon trotzdem nicht entmutigen lassen.

00:21:41: man muss für sich Chancen suchen, Chances finden und dann auch Möglichkeiten daraus entwickeln darf sich nicht entmutigen lassen, man muss dann seinen Weg gehen und das Unternehmen voran bringen und die Dinge umsetzen.

00:21:51: Das ist das Entscheidende für mich.

00:21:52: Tief durchatmen,

00:21:52: Yoga machen und dann... Es hilft

00:21:54: nichts über Dinge rum zu jammern, die man wahrscheinlich nicht ändern kann.

00:21:58: Also aber auch solche Dinge begegnen einem auf dem Weg dass man vielleicht ab und zu mal den Kopf schüttelt und sagt Boah Leute!

00:22:04: Ich glaube

00:22:04: das gibt's nicht mehr an täglich oder regelmäßig.

00:22:07: aber wie gesagt davon darf man sich nicht in mutigen lassen.

00:22:09: Man hat ein Unternehmer tun auch Riesenmöglichkeiten und Chancen im Moment.

00:22:12: Und die muss man einfach nur für sich nutzen, das ist glaube ich das wofür auch wir so ein bisschen brennen bei den Stadtwerken, dass man immer weiter macht und das Unternehmen entwickelt und es macht einen unglaublichen Spaß im Moment und man darf sich von diesen Dingen nicht ausbremsen lassen und dann buddigen lassen.

00:22:26: Herr Schurder, ich glaube was in dieser Debatte immer mitschwingt jetzt auch beim Thema ESG ist.

00:22:31: Das Unternehmen vielleicht auch befürchten ja wenn ich jetzt hier vielleicht nicht ganz so toll mich präsentieren kann sei es weil ich schlechte Zahlen habe oder weil ich sie nur nicht gut rüberbringe oder weil's vielleicht mal eine Lücke gibt.

00:22:42: Ich glaub viele haben Angst dass die dann automatisch Nachteile in der Finanzierung bekommen.

00:22:46: Ist das so ein stringenter direkter Zusammenhang?

00:22:49: Also, das kann ich ausschließen.

00:22:50: Es gibt kein Mechanismus der unmittelbar wirkt.

00:22:53: von dem Thema habe ich mich mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen und bin ich dort gut aufgestellt hin zur Kreditvergabe oder zur Kredikondition.

00:23:02: Aber Sie haben auch gerade gehört, dass es heute der Stand, perspektivisch ist das durchaus so, dass sich das ändern könnte.

00:23:09: Wenn man sich die Politik anschaut dann ist es ebenso, dass man sich den Finanzkanal ausgesucht hat um das Thema Nachhaltigkeit in die Wirtschaft zu implementieren sodass es auch dort sicherlich gut möglich sein kann, dass wir Mittel bislangfristig über Situationen sprechen wo schon die Themen Kreditvergabe und Kreditkonditionierung näher an das Thema nachhaltigkeit herangebracht werden.

00:23:30: Da höre ich da aber auch raus.

00:23:32: Ich muss jetzt noch nicht besonders toll sein, aber ich könnte mich auch langsam mal auf den Weg machen.

00:23:39: Was meine Sicht ist?

00:23:40: das die Kernbotschaft.

00:23:41: also es gibt an keinem die Erwartungshaltung perfekt zu sein und ehrlich gesagt ich fühlste auch gar nicht was Perfekt in diesem Kontext heißt.

00:23:48: Ich glaube es ist wichtig... in der jetzigen Situation zu beginnen oder weiterzumachen.

00:23:55: Zu schauen, was heißt das Thema Nachhaltigkeit speziell für mein Unternehmen?

00:23:59: und wie möchte ich mich dort positionieren?

00:24:01: Und ist man immer wichtig?

00:24:02: es gibt ja nicht richtig und falsch sondern es gibt immer eine sehr individuelle Einschätzung zu dem Thema.

00:24:07: Wie möchte ich mir den Thema Nachhaltigkeit gegenüber denn aufstellen?

00:24:12: Genau sensibilisiert sein also einfach zeigen dass er mit dem Thema sich schon mal beschäftigt hat oder dass man das Thema auch im Schirm hat?

00:24:21: Ich würde jetzt gerne mal auf konkrete Projekte eingehen, denn da haben Sie beide ja was vorzuweisen.

00:24:26: Herr Sass und Herr Barbies interessiert mich natürlich auch die Frage, inwieweit sie sagen das rechnet sich auch?

00:24:31: Also ist es gut Menschen tun, was sie da machen oder gute Unternehmertum?

00:24:36: hat das eine harte Bedeutung.

00:24:38: HerrSass, Sie haben gemeinsam mit der Sparkasse eine besondere Fassade finanziert.

00:24:43: Können Sie mir darüber ein bisschen was erzählen?

00:24:44: Schon vor Jahren hat mir unsere Wirtschaftsprüferin erzählt, dass es ja in der Schweiz Gebäude gibt wo auch PV-Fassaden sind.

00:24:52: das hat mich seinerzeit begeistert.

00:24:54: zu der Zeit hatten wir bei A kein Bauprojekt und B nicht die Möglichkeit.

00:24:58: und als wir dann gesagt haben wir brauchen ein neues Bürogebäude da war für mich von vornherein klar Wir müssen auf jeden Fall die pv fassade in Erwägung ziehen Und es sieht gut aus.

00:25:09: Und B nutze ich noch mehr Fläche, um Energie zu gewinnen.

00:25:14: und wenn ich's von vornherein mit ein plane dann ist das auch nicht so teuer.

00:25:17: und deswegen haben wir gesagt Wir haben dich nur PV auf Dächern.

00:25:20: Das Gebäude hat auch einen PV-Dach und eine PV-Fassade damit wir möglichst viel Fläche ausnutzen um Strom zu machen.

00:25:27: und wir werden auch irgendwann noch die Hallen, die wir hier haben.

00:25:31: Die sind von der Traglast her nicht in der Lage dass sich aktuelle PV Module auf die Halle bringen, aber wir überprüfen im Moment ist das noch nicht so wie das was sich wirklich lohnt.

00:25:41: PV-Folien um zukünftig auch die nächste Sache zu

00:25:46: machen.

00:25:46: Spannend damit klebt man es nur noch!

00:25:47: Dann kann man's bekleben, sie haben noch diverse Probleme, die müssen alle in Reihe gescheitet werden wie die Weihnachtsbaumkugel.

00:25:52: mit

00:25:53: einer Kuhverbotung geht

00:25:54: nichts, ist auch noch nicht von der Energieeffizienz so dass es sich wirklich rechnet, aber haben wir im Auge beobachten.

00:26:00: Wir haben schon Kontakt zu einer Firma aufgenommen und für uns ist es so Wie ich schon gesagt habe, wir haben einen kalkulierbaren Strompreis.

00:26:07: Ich weiß was die PV-Anlage gekostet hat.

00:26:10: Ich weiss wie viel Strom ich im Jahr brauche und das Ziel ist es, unses jährlichen Stroms durch Eigenproduktion zu decken.

00:26:20: Das tut dem Bar bis nicht weiter weh und uns macht's ein bisschen unabhängiger.

00:26:27: Und ich weiß ja, was der Strom mich kostet.

00:26:30: Um ehrlich zu sein, mit einer siebenjährigen Abschreibung, die ich gerechnet habe.

00:26:35: Etwas teurer als wie wir ihn aktuell einkaufen.

00:26:38: Wenn aber irgendetwas passiert sind wir plötzlich günstiger.

00:26:43: so kalkuliere ich mit dem Mischpreis Stadtwerke Buchstuhude Eigenproduktion Implancast.

00:26:49: hab damit ein Kalkulator durch sicherem Preis und wenn etwas passiert im Moment macht es unseren Strompreis etwas höher.

00:26:56: Aber nach sieben Jahren werden die Anlagen weiter laufen.

00:26:59: dann Subventioniert ist schon wieder den Strom oder wir investieren das dann lieber in weitere Projekte.

00:27:05: Und es gibt mehr eine sichere Kalkulation und wir nehmen Risiken weg, und es geht kein Unternehmen wahrscheinlich daran kaputt wenn der Strompreis mal um zehn Prozent steigert, sich steigern.

00:27:15: Aber wenn ich Dinge habe wie in der Ukraine zu Kriegsbeginn dass sich die Rohstoff-, dass sich Energie- und Rohstoffpreise vervielfachen da ist ein Unternehmen nicht drauf vorbereitet und so bereiten aber immerhin schon auf eine sichere Zukunft

00:27:30: vor.

00:27:31: Also Sie machen nicht nur ökologisch, sondern auch kaufmännischen Haken dran?

00:27:35: Ich glaube

00:27:36: wenn wir der Meinung sind als Volkswirtschaft dass wir einfach nur öko- logische Dinge machen die sich alle nicht rechnen dann werden wir die Bevölkerung die Industrie nicht mitnehmen.

00:27:48: das sorgt letztendlich für Deindustrialisierung und deswegen ist aus meiner Sicht der absolute Fehler bei allem was die Politik macht richtig argumentieren.

00:27:58: Ich war in einer Veranstaltung, da hatten die Stadtwerke Buxtehude ein Vortrag gehalten über Wärmepumpe versus Gasheizung.

00:28:05: Wenn man sich diesen Vortrach angehört hat von Ihren Kollegen sensationell dann hat der Klippungsklage zeigt das kostet mich eine Gasheitzung heute, dass kostet mir eine Luftwärmelpumpe heute.

00:28:17: und mit der CO-Zweibepreisung sieht er so aus jeder dieser Folie Verstanden hat ein

00:28:22: bisschen Mathe kann

00:28:23: und Mathematik hat baut eine Luftwärmepumper ein weil das viel günstiger ist.

00:28:28: Da braucht es kein Gesetz, die Leute dazu zu verpflichten.

00:28:32: Wir müssen wieder hinkommen, dass wir die Leute überzeugen und nicht immer mit einem Knüppel Gesetze rausholen.

00:28:38: Das ist das ganz große Problem.

00:28:40: Wenn man den Leuten sagt hier, das lohnt sich... Auch da haben wir bei unserem Haus ein bisschen Vermittlungsimmobilien auch eine Luftwärmepumpe eingebaut.

00:28:47: Das war schwierig jemandem zu finden.

00:28:49: Und es war schwierig, das muss durchgerechnet werden und sonst was.

00:28:52: Es ist halt nicht so einfach!

00:28:54: Aber die Überzeugung, dass das der richtige Weg ist, damals war es Herr Habeck.

00:28:58: Der muss mir nicht geben weil es sich lohnt.

00:29:00: Die Überzeugungen, da hatte ich die Entscheidung von haben wir die Stadtwerke gegeben in denen sie gesagt haben so sieht das Ganze aus und so ist es auch sonst.

00:29:08: wenn ESG unglaublich teuer ist oder das E dann wird man irgendwann sagen und das ist genau das was ja jetzt auch passiert die Leute rennen rum haben sich das gar nicht richtig angeguckt aufgezwungen bekommen und ging jetzt auf die Barrikaden.

00:29:23: Obwohl sie gar nicht wissen, dass es eigentlich für sie gut gewesen wäre sich da weiter mit zu beschäftigen.

00:29:29: Und das ist auch das Schlimme an der aktuellen, dass die Politik teilweise jetzt einfach sinnlos zurückdreht.

00:29:37: Dinge, die gar nicht schlimm... Also es wird wahrscheinlich kein Unternehmen ins Ausland abwandern weil es jetzt ein ESG-Bericht an die Bank schreiben

00:29:47: muss.

00:29:49: aber Sie weisen ab, wenn die Energiekosten so hoch sind.

00:29:52: Die Verwaltungskosten zu hoch sind und sonst.

00:29:53: Und daran sollten wir arbeiten!

00:29:56: Herr Wavis was ist gerade Ihr Lieblingsprojekt so ESG-mäßig betrachtet?

00:30:00: Da muss ich tatsächlich lange überlegen.

00:30:01: Wir haben viele Projekte im Moment laufen im Bereich erneuerbarer Energien, weil wir uns auf die Fahne geschrieben haben in unserem Strategie-Papier.

00:30:07: das wäre langfristig ein Großteil der Menge, die wir an unsere Kunden quasi verkaufen, also die Netzmenge insgesamt und unser Ziel ist einen Großteil in den nächsten zehn Jahren, zehn, fünfzehn Jahre dann auch selber zu erzeugen.

00:30:20: von daher sind wir da auch bisschen selbst getrieben, die ganze Situation.

00:30:24: Wir haben jetzt aktuell gerade einen Spatenstich zu einem Projekt der PV Freiflächenanlage mit integrierten Batteriespeicher-Systemen, aber wir haben baugleiche Projekte mehrerener Pipeline auch mit unterschiedlichen Partnern.

00:30:37: Ein Standbahn, wo wir gerade dran sind.

00:30:39: Wir planen gerade ein Batteriespeigersystem standalone hier in Sichtweise von das wir immer im Plan kast und sind auch dabei im Windbereich uns also Akzente zu setzen über das neue regionale Raumordnungsprogramm Landkreis Stade.

00:30:52: Wir geben sich für uns auch Chancen.

00:30:53: Wir haben uns große Flächen gesichert und wollen dann auch in Windprojekte investieren in den nächsten Jahren.

00:30:58: Also insgesamt ein bunter Blumenstraus, aber wir sind natürlich auch letztendlich anders als andere Unternehmer.

00:31:03: Natürlich ist unser Kerngeschäftsfeld Energiewende, Wärmewände das sind die Dinge ursächlichen Geschäftshelder und wenn wir da nicht mit Leidenschaft dran gehen würden umzusetzen dann wären wir falsch in der Branche.

00:31:15: Aber

00:31:15: da gehen Sie ja progressiv voran.

00:31:17: also Batteriespeicher ist schon ein gewisses Risiko aber sie glauben daran und sie setzen um.

00:31:23: Also wenn man es machen Da muss man es jetzt tun, weil da die Marktgegebenheiten über die Welt weiten.

00:31:30: Krisen auch schon gesprochen, da gibt es natürlich auch entsprechende Markteffekte.

00:31:33: und genau so eben das Thema wie sind die Netze ausgelastet, Nord-Süd-Thematik usw.

00:31:38: Dadurch hat man Schwankungen in den Netzen, wir haben Schwankung in den Preisen und wenn man ein Batteriesprachersystem dann bauen möchte, dann sollte man den Schritt jetzt wagen.

00:31:47: Das ist für uns der Antrieb zu sagen Wir wollen's jetzt machen und damit sie sich relativ schnell bezahlt macht das ganze System

00:31:55: Herr Schröder, was mir jetzt auch interessieren würde.

00:31:57: Wir hatten jetzt darüber gesprochen.

00:31:58: es kann sein dass das irgendwann mal so ist dass man beim Thema ESG nicht gut aufgestellt ist vielleicht auch ein Malus irgendwo bekommt aber gibt's vielleicht auch jetzt schon sowas wie ein Bonus und sei es vielleicht indirekt dadurch dass man besonders gut an einen Förderung rankommt.

00:32:11: also wird Nachhaltigkeit irgendwie vielleicht jetzt oder perspektivisch in ihren Augen belohnt?

00:32:17: Tatsächlich im mehrfacher Hinsicht!

00:32:19: Also beim Gebäudebau finden Sie erst der öffentlichen Förderlandschaft diverse Möglichkeiten auch finanzielle Anreize zu bekommen, wenn sie besonders nachhaltig unterwegs sind.

00:32:28: Das geht über Dämmung, über Energieerzeugung bis hin zu den Heizsystemen.

00:32:36: Sie bekommt für unternehmerische Investitionen, wenn die besonders energieintensiv sind und entsprechend rationalisierungsinvestition tätigen, Möglichkeiten sich das fördern zu lassen.

00:32:46: Wenn sie wenig Wasser einsetzen gibt es Fördermöglichkeiten so dass es da eine Bandbreite gibt öffentliche Förderlandschaft.

00:32:53: Es gibt aber auch von Seiten der Sparkasse den sogenannten Transformationskredit, da gibt es bestimmte Anforderungen die Nachhaltigkeitskriterien enthalten, die erfüllt werden müssen und dann gibt's einen kleinen Bonus dazu.

00:33:05: Okay also auch von daher lohnt es sich wenn man weiß über Finanzierung wird aus einer kleinen Ziffer schnell ganz viel Geld.

00:33:13: was mich jetzt auch mal interessieren würde... Die Sparkasse ist ja nun nicht nur kreditgeber sondern die Sparkasse Habobux Rude ist ja auch ein Unternehmen Würde ich mir jetzt mal vermuten, auch Sie unterliegen diesen ganzen ESG-Vorschriften.

00:33:26: Auch wenn sie vielleicht andere Möglichkeiten haben sich Kapital zu beschaffen.

00:33:29: aber wie gehen Sie denn eigentlich als Unternehmen mit diesem ESG Anforderungen die auch an Sie gestellt werden um?

00:33:35: Also es ist natürlich genauso Wirtschaftsunternehmen wie die Stadtwerke Buchstehude oder Implantcast.

00:33:40: also wir beschäftigen uns schon länger mit dem Thema Nachhaltigkeit.

00:33:43: Es beginnt damit dass wir Mikrostrombeziehen.

00:33:47: Es mündet momentan da rein, dass wir unseren gesamten Gebäude bestanden und eine Sparkasse ist ne Filial-Sparkasse, ist ne Präsenzbank.

00:33:56: Wir modernisieren bis zu zwanzig dreißig intensiv das Filialnetz um auch dort besser aufgestellt zu sein.

00:34:02: Wir schauen aber auch auf Themen wie unsere eigenen Anlagen beispielsweise also unser sogenanntes Depot A, das Geschäft, das wir selber machen.

00:34:09: Dort haben wir einen bestimmten Anteil an grünen Anleihen, die wir beispielsweise in das eigene Depot mit aufnehmen.

00:34:17: Und wir widmen uns jetzt auch zunehmend nicht nur E sondern auch S und G. so haben wir beispielsweise einen sogenannten Social Day.

00:34:24: Dann bitten wir unseren Mitarbeitern an ein Tag im Jahr sich in einer Institution zu engagieren im Kindhälfswerk, im Tierheim in der Altenpflege.

00:34:35: Damit man mal diesen Perspektivwechsel macht eben nicht nur in der Sparkasse zu arbeiten sondern auch einem anderen Beruf zu sein und dort eben für sich selber nochmal eine ganz andere Einblicke bekommt wie die Lebensrealität anderer Personen ausschaut.

00:34:47: Und Sie zahlen dann nämlich an?

00:34:48: Ich krieg Gehalt während der Zeit!

00:34:49: Sie

00:34:50: bekommen Arbeitzeit und sie werden damit bezahlt.

00:34:51: Okay

00:34:52: das ist bei wieviel Angestellte haben Sie?

00:34:55: Wir haben ungefähr fünfhundertfünfzig.

00:34:57: Das leppert sicher.

00:34:59: Bei der letzten Veranstaltung haben ungefähr Eintritte der Kolleginnen und Kollegen dran teilgenommen.

00:35:03: Ja,

00:35:04: wow!

00:35:04: Da passiert was.

00:35:05: Es hat Auswirkungen auf jeden Fall.

00:35:08: Social Day hatte Herr Schröder gerade angesprochen.

00:35:10: Wie sieht das bei Ihnen aus?

00:35:12: Was macht die S-Komponente bei Ihnen?

00:35:14: Wir haben so viel über E gesprochen...

00:35:16: Da kann ich ihn überall flechten.

00:35:17: Das ist für mich auch nicht mit das wichtigste Element in dieser Kette sein, also letztendlich wenn die Arbeitgebermarke nicht stark ist und das Unternehmen auf der Seite nicht gut aufgestellt ist von den Mitarbeitern, nicht mit auf die Reise diese ganzen Veränderungsprozesse mitgenommen werden dann wird man im Ende des Tages unternehmerisch nicht erfolgreich sein und wir machen sehr viel in dem Bereich haben die Arbeit-Gebermark neu aufgestellt hat uns in dem Ganzenbereich eigentlich insgesamt neu aufgestellt und das Beispiel fand ich eben so schön.

00:35:39: Wir machen zum Beispiel gerade das nennt sich Das Dialog am Freitag, sondern aktive Runde gemacht.

00:35:44: Also moderiert wo die Mitarbeiter dann eben.

00:35:46: das ist also ganz lockeres Format auf Augenhöhe, WorldCoffee-Format und dann hat man irgendwie ein Thema und dann geht man von Schiff zu Tisch Und wir hatten dieses mal so bisschen das Thema wie zufrieden sind die Mitarbeiter da eigentlich mit dem Unternehmen?

00:35:58: Es ist ja letztendlich auch wichtig dass wir gerade die jungen Menschen im Unternehmen angefangen haben Dass sie natürlich auch sagen Mensch wie oder auch klaren deutlich den Mut haben zu sagen Wir wollen dieses Unternehmen eigentlich in Zukunft.

00:36:07: Wie soll sich das entwickeln?

00:36:09: Wie sollte der Umgangsstil miteinander sein?

00:36:11: Kultur sein und das war bei uns jetzt gerade so ein positiver Leben ist, was mir persönlich auch sehr viel Spaß gemacht hat in dem Bereich.

00:36:16: Für mich ist es super wichtig für das gesamte Erfolgreiche des Unternehmens natürlich.

00:36:26: Wir haben natürlich zwei Punkte.

00:36:27: Das eine ist die G, dass ich eine vernünftige Organisation habe in dem sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterinnen auch wohl fühlen.

00:36:34: Sie sind ja auch die größten so mit dabei der technisch betrachtet.

00:36:37: Sie haben glaube ich neunhundert Mitarbeiter etwas

00:36:38: über Neunhundern.

00:36:39: wir haben wirklich große Herausforderungen der Mitarbeiterin und Mitarbeiterzeit.

00:36:44: Ich würde mir wünschen, dass wir mal hundert wären.

00:36:46: aber neunhundert Leute machen zweimal im Jahr ein sogenanntes Town Hall Meeting wo die Leute vorher Fragen stellen können, die wir dann beantworten.

00:36:53: das machen wir immer draußen auf der Logistik Rampel und hoffen, dass gutes Wetter ist.

00:36:58: Wir machen Mitarbeiterbefragungen in regelmäßigen Abständen die wir auswerten.

00:37:02: Wir haben auch seit meinen letzten Jahren viele Dinge im organisatorischen sozialen Bereich geändert, wo wir auch sage ich mal durchaus aus Schwächen der Vergangenheit gelernt haben und es weiterentwickelt haben.

00:37:14: Und natürlich kann man ja tolle Maschinen haben wenn keiner da ist, der sie bedient dann ist die beste Maschine nichts wert und das Kapital ist natürlich immer im großen Wert auch das was in den Köpfen der Kolleginnen und Kollegen ist.

00:37:26: Das gehört alles mit dazu und das ist eben auch wichtig dass man eben wenn die Leute die zuhören ein Gefühl dafür kriegen dass es eben nicht nur etwas mit CO-Zweid zu tun hat, sondern mit der Umwelt im Ganzen.

00:37:41: Dass dazu auch die soziale Komponente dazugehört und dass auch die Organisationsform wie ich das ganze organisiere dazuhöre.

00:37:50: Da kann ich nur jeden zu raten, das zu machen.

00:37:53: Wir haben viel gemacht, Fitnessclubzuschlag, Elektro-Bike, Jobticket, dass wir es Zug fahren und das sind alles Sachen.

00:38:00: aber das ist natürlich alles nur in einem Gesamtpaket was man machen muss um sich auch als Arbeitgeber an die richtigen Kolleginnen und Kollegen zu kommen.

00:38:09: Das ist ein super Zusammenfass uns zu sagen Es geht um die Umwelt im Ganzen nicht nur um die ökologische sondern auch um die soziale Umwelt.

00:38:16: Jetzt hatten sie eben Kurz erwähnt, sie haben auch ein paar Sachen umgestellt und abgeschafft.

00:38:21: Mögen Sie uns da einen kleinen Einblick geben?

00:38:23: Wo haben Sie mal was verändert?

00:38:25: weil Sie gemerkt haben...

00:38:27: Also was wir erstmal umgestellt haben ist dass wir die Organisationen im Unternehmen im Ganzen verändert haben.

00:38:31: Wir haben junge Führungskräfte in neue Positionen entwickelt und das Unternehmen nachhaltiger aufzustellen.

00:38:40: Auch da ist es so, man muss das Unternehmen ja so aufstellen dass es auch in zwanzig Jahren noch läuft wenn ich garantiert hier nicht mehr arbeite

00:38:47: und

00:38:48: all diese Dinge... Das ist aber auch zum Beispiel interessant, das ist auch eine Sache die fragt die Bank auch bei den Rankinggesprächen ab.

00:38:54: Da kriegt man auch früher vor weit vorhin Schröder haben, wenn man schlechtes Ranking gekriegt.

00:38:59: Weil die Bank gesagt hat es zu viel auf den Sass zugeschnitten.

00:39:01: das ist so hohes Risiko.

00:39:02: Interessant.

00:39:03: Letztendlich kann man auch aus diesen Banking Gesprächen und das gilt eben auch für ESG sehr viele Lerns.

00:39:08: Gratis

00:39:09: Audit was sie da den und ihr neben verpassen?

00:39:12: absolut ja

00:39:13: aber das ist halt immer das was ich versuche zu sagen.

00:39:16: man kann alles negativ sehen oder Man kann auch versuchen,

00:39:20: das

00:39:21: positiv zu sehen.

00:39:22: Natürlich wenn man da so ein Gespräch hat wird dann gesagt ja Lagerkennziffern sind eine Katastrophe, da seid ihr ganz gut.

00:39:29: Das ist nicht immer schön und es tut durchaus mal weh.

00:39:33: aber auch wenn man als Vorgesetzter von seinen Untergebenen beurteilt wird schulungslos anonym.

00:39:38: Kann auch mal

00:39:39: Zwiebeln.

00:39:39: Das tut auch manchmal weh.

00:39:41: und dann kann man zwei Sachen machen man kann sich beleidigt zurückziehen oder man kann versuchen daran zu arbeiten und auch nachhaltig ist, daran zur Arbeiten um den Bogen wieder zurückzuziehen.

00:39:53: Und grundsätzlich muss man eben weitermachen und das ein ganz machen.

00:39:58: Man muss es eben nicht so wie viele Dinge einfach nur machen, um irgendeinen Siegel zu kriegen.

00:40:03: Wenn man muss alle Dinge leben dann hat man noch was davon.

00:40:07: Und wenn man sie nicht lebt sondern nur macht

00:40:09: um

00:40:09: jetzt meiner Wege noch einen halben Prozentpunkt Zinsen zu sparen.

00:40:14: Dann wird das nicht bringen, weil dann ist wahrscheinlich das Billige der halbe Prozent Punkt Zinsens zu bezahlen wenn man ganz viele Sachen macht, in denen er nicht steht.

00:40:22: Man macht es im Eigeninteresse am Ende des Tages hoffentlich und das sollte ja so sein.

00:40:25: Den

00:40:26: würde ich gerne aufgreifen, nicht nur im eigenen Interesse.

00:40:30: Herr Sassier hat mir gerade eben wunderbar beschrieben von der Grundhaltung die sie auch dann in diesen Gesprächen mit dem Finanzierungspartner gegenüber einnehmen und das ist mir noch mal wichtig zu betonen.

00:40:38: es geht dir nicht darum den Fingern die Wunde zu halten sondern die Interessen von Banken und Sparkassen und Unternehmern.

00:40:44: die sind gleichgerichtet.

00:40:46: also wir sollen alle nachhaltig erfolgreiche Unternehmen haben und ich finde es toll wenn Unternehmer das auch so wahrnehmen dass hier als Angebot gemacht wird hier eine externe Meinung nochmal reinzubekommen und bestimmt gerade ein kleines Audit genannt, also einfach mal so eine externe Sicht.

00:41:03: Und auch den Quervergleich mit anderen Unternehmen, die wir haben, dass man da mal schauen kann wo stehe ich eigentlich?

00:41:09: Und nicht destruktiv sagt warum mache ich mich jetzt so schlecht sondern konstruktiv gesagt okay da habe ich mein Potenzial mich für die Zukunft besser aufzustellen.

00:41:18: Ja jetzt die letzte Frage was können Unternehmen tun die sich bislang kaum mit dem Thema ESG beschäftigt haben, aber jetzt merken ich sollte langsam mal loslegen.

00:41:27: Herr Sass was ist so in einem Satz ihr Rat?

00:41:31: Es gibt eine ganz einfache Möglichkeit es Kontakt zu einer Universität aufzunehmen, die sich mit dem thema Nachhaltigkeit beschäftigt ein Praktikum zu geben, sich einen Werkstudenten zu beschäftigen oder eine Master- oder Bachelorarbeit zu vergeben dann kriege ich eine kostenlose Expertise geliefert ohne das und Ich bin mit dem tema in Kontakt gekommen über den Studiengang meiner Tochter, die diverse Interviews mit Unternehmen zum Thema Nachhaltigkeit gemacht hat.

00:41:59: Das ist viele Jahre her und deswegen ... Der Weg war bei uns sehr gut und deswegen kann ich denen nur empfehlen.

00:42:04: Ah, guter Tipp!

00:42:05: Wie komme ich da gut rein Herr Warbis?

00:42:07: In dem ich mir auch Gedanken mache, also steh voll.

00:42:08: Geschäftsfeldentwicklung, Strategie.

00:42:10: Was für eine Strategie habe ich fürs Unternehmen?

00:42:12: Was für ne Vision hab' ich?

00:42:13: Wie ist meine Ziele?

00:42:14: Wo möchte ich mich hin entwickeln?

00:42:15: Das sind die klassischen Unternehmensführungen eigentlich.

00:42:18: Daraus abgeleitet kommt nachher auch die anderen Themen nicht ganz automatisch über die man sich Gedanken macht und da gehört natürlich Nachhaltigkeit und diese ganzen elementar wichtigen Themen eben dann auch dazu im Ende des Tages.

00:42:27: Also einfach mal zur Sprache bringen wahrscheinlich bei so einem Treffen und sagen Leute bitte vorher mal jeder ein paar Gedanken machen zum Thema ESG.

00:42:33: und wie können wir?

00:42:34: Herr Schröder!

00:42:36: Wie sehen Sie das als Banker?

00:42:38: Ja tatsächlich, also es gibt ein schönes Sprichwort.

00:42:40: Es gibt nichts Gutes außer man tut es einfach loslegen vielleicht die KI-Fragen oder natürlich den vertrauensvollen Spackkassenbärter fragen wie das Thema Nachhaltigkeit so anzugehen wäre.

00:42:52: Also einfach mal das Gespräch suchen.

00:42:54: im Zweifel.

00:42:55: für mich klingt das auch so Man geht gemeinsam auf die Reise.

00:42:58: Das ist ein Prozess.

00:42:59: Wir wissen vielleicht alle noch nicht wo der Mal enden wird weil die Regulierung ja vielleicht sich noch weiterentwickelt aber sagen hey macht dich auf die reise.

00:43:07: Absolut, das ist ein gemeinsamer Weg und wir stehen gerne zur Verfügung dennoch mit den Unternehmen aus der Region zu gehen.

00:43:13: Wir sehen es als unsere Aufgabe, wir sind auch qualifiziert dafür und wir freuen uns darauf wenn wir das hier in der Region weiter vorantreiben können.

00:43:18: Herr Barbies?

00:43:20: Herr Sass?

00:43:21: Herr Schröder?

00:43:21: Vielen Dank für das Gespräch!

00:43:23: Gerne.

00:43:23: Sehr geehrter

00:43:24: Herr Gischof.

00:43:29: Das war der B&P Business Talk Der Wirtschaftspodcast aus der Metropolregion Hamburg präsentiert von business and people.

00:43:48: Dieser Podcast wurde produziert von Wortlieferant.de.

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